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Der Vorstand hatte in der Zwischenzeit komplett gewechselt und der Koks für die Heizung mußte rangeschafft werden. Dieser wurde von dem Brenstoffhändler Eckhoff aus Schwelm und Herrn Dr. Rüggeberg je zu Hälfte gestiftet. Dieser wiederum hatte sich ausbedungen anonym zu bleiben, was sich im nachhinein als nicht gut erwies. Denn Ende 1970 verkaufte die Stadt Ennepetal die alte Schule an Herrn C...... Alle Bittgesuche des Vorsitzenden bei Behörden und Tierschutzbund um Geld zum Kauf des Grundstückes waren erfolglos. Letztendlich erreichte man zu mindestens die Gewährung eines Erbbaurechts für das verbliebene Restgrundstück einschließlich ein Wegerecht über das bereits verkaufte Grundstück.
Der neue Eigentümer baute die Schule zu einem Wohnhaus um und fügte einen Bungalow an. In der Folgezeit unternahm der neue Besitzer alles um das Tierheim schließen zu lassen, welches naturgemäß den Wert seiner Immobilie wesentlich erhöht hätte. Zunächst kündigte er die Wohnung des Tierpflegers und war auch nicht bereit an den Verband neu zu vermieten. Der Vorstand machte sich Gedanken über eine Tierpfleger-Wohnung, ohne die das Tierheim geschlossen werden müßte. An Eigenmittel waren ca. 12.000.- DM vorhanden. Der Plan eines Architekten Anbau eines Zimmers, Umwandlung von Büro in Wohnraum und Abtrennung einer Dusche vom Heizraum, war trotz der provisorischen Lösung mit den kargen Mitteln, die zu Verfügung standen, nicht durchführbar. In seiner Not bedrängte der Vorstand den damaligen ersten Vorsitzenden, doch die Anonymität des Koksspenders aufzuheben und diesen um Rat anzugehen. Dieses war dann der Augenblick wo Dr. Lothar Rüggeberg in die Geschicke des Tierheims offiziell eingriff. Er übernahm den Vorsitz und gewann seinen Architekten H.Haase aus Schwelm der sich, da es sich um eine gute und gemeinnützige Sache handelte, bereit erklärte Pläne und Bauleitung umsonst zu machen. Nach reiflichen Überlegungen beschlossen Sie das Heim aufzustocken und über dem vorderen Trakt eine Wohnung in Fachwerkbauweise zu errichten.
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